Bitte beachten: Bis auf Weiteres finden leider keine Autorentreffen statt.

 

Sobald es einen neuen Termin gibt, werden wir diesen

schnellstmöglich bekannt gegeben. 

 

 

Beim nächsten Treffen sind natürlich, wieder  

        alle MitbürgerInnen die sich für Literatur interessieren sind

herzlich willkommen.

 

 




Lesebühne Schiefertafel

Unterwegs mit dem Ladewaan

 

Mit einem mit Strohballen ausstaffierten Ladewaan und dazugehörenden Traktor

fuhren die SchiefertaflerInnen, ausgehend von Benzweiler, am 25.09.2019 bei herrlichem herbstlichen Wetter (ohne einen Tropfen Regen!) und mit guter Laune durch verschiedene Gebiete des Hunsrücks. Der Traktorfahrer Reinhold Kassel (Benzweiler) steuerte sicher seinen Traktor durch Wald und Flur, schmucke Dörfchen, und hatte gemeinsam mit seiner Ehefrau, der Autorin Gisela Kassel, noch so einige Überraschungen parat. So ließ nicht nur die wunderschöne Hunsrücker Landschaft die Herzen aller höher schlagen, auch diverse Getränke (Birnenschnaps, Wein, Kaffee etc.) und leckerer, von G. Kassel gebackener Zwetschenkuchen, natürlich mit Sahne, förderten das Wohlbefinden, und Gedanken und Gefühle steigerten sich ins Unermessliche! Selbst auf dem ehemaligen Kirchen-, Gerichts-, Friedhofs- und Jahrmarktsgelände der Gemeinden Kisselbach, Steinbach und Riegenroth„ bekannt unter dem Namen "Schönenberg“. sprühte der Geist Funken und neue Projekte wurden geboren.

Beim Abschied überraschte Waltraud Schira (Weiler) die "Ladewaan-Besatzung" mit einer höchst vergnüglichen Geschichte von der "Rennschnecke Rosa" und alle bedankten sich bei der Familie Kassel für die wunderbaren Stunden und sangen gemeinsam  „ Ein schöner Tag ward uns beschert“!  



Viele Überraschungen beim Sommerfest

 

Bei bestem Wetter konnten die AutorInnen der Lesebühne Schiefertafel gemeinsam mit ihren Gästen ihr diesjähriges Sommerfest am 14. Juli 2018 in Benzweiler begehen.

 

Die Autorin Gisela Kassel und natürlich ihr Ehemann, haben freundlicherweise ihren Garten mit wunderbarem Ausblick auf die Schönheit des Hunsrücks für das „bunte“ Treiben der Schiefertafler und ihrer Gäste zur Verfügung gestellt.

 

Bevor der Appetit mit Grillgut und diversen selbst gefertigten Salaten und süßen Leckereien gestillt werden konnte, überraschte die Autorin Jutta Zibilla im Namen der Lesebühne das Ehepaar Kassel mit einem Dankeschön-Präsent in Form eines Lese-Schreib-Maskottchens aus Speckstein mit Schiefergriffel.

Helga Andrae setzte gleich nach und informierte die Anwesenden, dass das LAG Welterbe Oberes Mitteilrheintal der Lesebühne für den Erwerb einer Mikrofonanlage und ausgewähltem Zubehör eine Unterstützung von 1.000,00€ zugesichert hat. Der Jubel schallte fast über den ganzen Hunsrück und regte sowohl die AutorInnen als auch die Musiker an, ihre „Gaben“ offen zulegen. Die junge Saxophonistin Nina Seipel, der Gitarrist und Sänger Paul Kachur und der Flötist Eckhard Braun, die sich zum ersten Mal bei diesem Sommerfest kennenlernten, fanden sofort zusammen und erstaunten die Anwesenden mit einer Session vom Feinsten, geprägt von Folksongs, die die Ohren zum „Glühen“ brachten und die Herzen zum „Schmelzen“.

Natürlich standen die AutorInnen diesem nicht nach. So las die Gastgeberin, G. Kassel, in Mundart Gedichte über die Schönheit des Hunsrücks als auch über manch` sonderbare Ereignisse im Hunsrück, die nicht nur ein Wehmuts-Nachdenken erzeugten sondern auch herzhaftes Lachen. Josef Peil, nahm sich in seinen poetischen Ausführungen , ebenfalls in Mundart vorgetragen, den Apfel, als nachweislich erstes schriftlich fixiertes Nahrungs- und sonstiges Mittel, vor. Erstaunlich, welche Auswirkungen der Verzehr eines Apfels bis in die Gegenwart haben kann! Hubertus Becker, ehemals Hunsrücker und Bacharacher, und Gründungsmitglied der Lesebühne, verlas eine sehr nachdenklich machende Geschichte eines anderen Autors, in dem es um Abhängigkeiten der heutigen digitalen Technik geht. Margret Drees (Rheinböllen) klärte im Rahmen einer Kurzgeschichte die Unterschiede zwischen einem Dichter, der nicht schreiben kann und dem, der schreiben kann. Alle waren sich einig, dass sie zu den Dichtern gehören, die . . . !

Zum Abschluss des literarisch-musikalischen Sommerfestes outete sich der Musiker E. Braun als Dichter und Sprecher der Liebe und er konnte die Saxophonistin Nina Seipel dazu "verführen", den weiblichen Part anrührend zu lesen.

Zwischen den einzelnen literarisch-musikalischen Beträgen wurden wertvolle Sachgewinne der zu Beginn des Sommerfestes gezogenen Lose im Rahmen einer „Dankeschön-Tombola“ ausgegeben. Da entpuppte sich z.B. eine „komplette Jagdausrüstung“ als Fliegenklatsche oder eine "Traumreise" als Schlaftablette oder, oder …..!

Unabhängig von den vielen Tombolagewinnen: Der Hauptgewinn dieses Sommerfestes lag in dem Erleben, in der Freude des gemeinsamen zwanglosen Wirkens und gewiss wird jedem dieses Sommerfest unvergesslich bleiben.